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Händlertelegramm 12-2017

Informationen für den KFZ-Handel

Händlertelegramm

(Ohne Gewähr für die Rechtsverbindlichkeit des Inhalts)

1. 12. 2017

Allzeithoch für Gebrauchtwagenpreise

Neuer Jahreshöchststand bei AutoScout24

Der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index für September zeigt: Mit 19.307 Euro haben die Preise für gebrauchte Fahrzeuge auf der Internetplattform einen neuen Jahreshöchststand erreicht. Gegenüber dem August bedeutete der Wert einen Zuwachs von 0,8 Prozent, der Abstand zum September 2016 betrug 4,6 Prozent (18.458 Euro). Verantwortlich für den Preisanstieg seien alle Alterssegmente gewesen, berichtete die Fahrzeugbörse am Mittwoch in München.

Den größten Sprung legten, laut Autoscout24 mit plus 2,5 Prozent, Fahrzeuge im Alter von zehn bis 20 Jahren hin (Durchschnittspreis: 5.081 Euro). Damit übersprang diese Altersklasse zugleich erstmals die 5.000-Euro-Marke. Alle weiteren Segmente blieben beim Preisanstieg unter einem Prozent. Bis zu zwölf Monate alte Gebrauchtwagen (28.697 Euro) legten um 0,9 Prozent zu, bei fünf bis zehn Jahre alten Autos (12.211 Euro) sowie Youngtimern zwischen 20 und 30 Jahren (6.724 Euro) lag das Plus bei 0,8 Prozent. Ein- bis Dreijährige (25.859 Euro) wurden um 0,3 Prozent teurer angeboten. Den geringsten Aufschlag gab es mit 0,1 Prozent Gebrauchte im Alter von drei bis fünf Jahren (19.031 Euro) sowie Oldtimer mit über 30 Jahren (29.493 Euro).

Weniger taktische Zulassungen

Nach dem Abverkauf im August schrumpfte der Bestand aufgrund weiterhin guter Verkäufe auch im September. Fünf von sieben Alterssegmenten glänzten erneut mit verringertem Angebot. Den größten Bestandsabbau verzeichneten erneut junge Gebrauchte bis zu zwölf Monaten (minus 3,2 Prozent). Hilfreich war hier sicherlich auch das nochmals gesunkene Aufkommen an Tageszulassungen. Knapp dahinter reihten sich zehn bis 20 Jahre alte Gebrauchtwagen (minus drei Prozent) sowie – mit etwas Abstand – Youngtimer zwischen 20 und 30 Jahren ein (minus 2,1 Prozent). Das Angebot bei den fünf bis zehn Jahre alten Fahrzeugen schrumpfte um 1,4 Prozent, bei den drei bis fünf Jahre alten Fahrzeugen um 0,8 Prozent. Interessenten von ein- bis dreijährigen Gebrauchten sowie Oldtimern konnten dagegen aus einem um 2,4 Prozent gestiegenen Bestand wählen.

Einen durchwachsenen Eindruck hinterlassen die Zahlen der Seitenaufrufe auf Autoscout24 – das Ergebnis: drei Mal hoch, vier Mal runter. Besonders gefragt waren ein- bis drei Jahre alte Autos (plus 4,5 Prozent), aber auch drei bis fünf Jahre alte (plus 1,3 Prozent) und zehn bis 20 Jahre alte Fahrzeuge (plus 0,8 Prozent) erfreuten sich einer größeren Beliebtheit. Die restlichen Segmente verzeichneten einen Rückgang im September. So verloren Oldtimer saisonbedingt und aufgrund des kühl-regnerischen September-Wetters mit minus 3,7 Prozent am meisten. Auch Youngtimer (minus 2,6 Prozent) wurden weniger gesucht. Ebenso bis zu zwölf Monate alte Gebrauchtwagen (minus 1,1 Prozent). Das Interesse an fünf bis zehn Jahre alten Autos blieb nahezu unverändert (minus 0,1 Prozent).

Streitthema „Transport zur Nachbesserung“

Nach einem höchstrichterlichem Urteil muss der Verkäufer ggf. einen Transportkostenvorschuss an den reklamierenden Käufer zahlen.

Mit seinem Urteil vom 19. 7. 2017 bringt der Bundesgerichtshof Klarheit in folgenden Sachverhalt: Der Käufer eines Kraftfahrzeuges, der den Wagen zum Verkäufer bringen muss, weil er einen Mangel reklamiert, hat Anspruch auf einen Transportkostenvorschuss.

Das gilt auch und gerade für den Fall, dass noch nicht feststeht, ob überhaupt ein Mangel vorliegt. Wenn der Verkäufer auf eine Mängelrüge den im Einzelfall notwendigen Transportkostenvorschuss verweigert, dann kann ihm das als Verweigerung der Nachbesserung ausgelegt werden – mit allen entsprechenden Konsequenzen.

Meist ist es empfehlenswert, das Fahrzeug selbst abzuholen als einen teuren Speditionstransport vom Käufer durchführen zu lassen. Dann hat man zwar im Fall, dass doch kein Mangel vorlag, nur dann Anspruch auf Erstattung seiner Kosten, wenn der Käufer von vorn herein hätte erkennen können, dass kein Mangel im Rechtssinne vorhanden ist. Aber andererseits trägt der Verkäufer beim Eigentransport das Risiko, falls der Käufer den Vorschuss nicht zurückzahlen kann.

Steuerkette: Motogeräusche sind kein Mangel

Leichte Motorgeräusche im Zusammenhang mit der Steuerkette sind kein Mangel im Rechtssinne, sondern ein Komfortproblem
Geringfügi­ge, von der Steuerkette des Motors ausgehende Geräusche stellen ein „rein akustisches bzw. Komfortproblem dar und sind kein Sachmangel. Damit hat das OLG Frankfurt mit Urteil vom 21. 4. 2017, Az 24 U 85/15 in der Berufungsinstanz das
LG Darmstadt bestätigt.

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